Als die US Army ab 1942 in größerem Umfang in den europäischen Kriegsschauplatz eingriff, brachte sie ein Arsenal an Handfeuerwaffen mit, das sich in seiner klaren Struktur deutlich von dem der Wehrmacht unterschied. Während deutsche Truppen eine Vielzahl unterschiedlicher Kaliber parallel führten – vom 7,62mm Browning, über 9 mm Parabellum bis zur 7,92 mm Kurzpatrone des Sturmgewehrs 44 – setzte die US Army im Wesentlichen auf drei Hauptpatronen, die fast alle Einsatzbereiche abdeckten: die .30-06 Springfield als Standardgewehr- und Maschinengewehrpatrone, die .30 Carbine als leichtere Zwischenlösung und die .45 Auto (.45 ACP) für Pistolen und Maschinenpistolen. Diese vergleichsweise enge Kaliberpalette vereinfachte die Versorgung erheblich und erwies sich im Fronteinsatz als großer Vorteil.
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