Die beiden wohl bekanntesten Kurzwaffenpatronen des Zweiten Weltkriegs waren die amerikanische .45 Auto (.45 ACP) und die deutsche 9 mm Luger (9 × 19 Parabellum). Beide Kaliber standen für zwei unterschiedliche Philosophien militärischer Bewaffnung. Während die US Army seit 1911 konsequent auf das großkalibrige, langsam fliegende Projektil mit hoher Nahkampfwirkung setzte, bevorzugte die Wehrmacht die leichtere, schnellere und vielseitigere 9 mm Luger, die sowohl in Pistolen als auch in Maschinenpistolen zum Einsatz kam.
-
Recent Posts
- Schmeissers MP-18, die erste deutsche Maschinenpistole
- Prototyp FAL im Kaliber 7 × 43 mm (.280 British) aus den NATO-Versuchen der frühen 1950er Jahre
- Die Entwicklung des Winkels von Lauf zu Griffstück bei Kurzwaffen — Schwerpunkt Selbstladepistolen (John M. Browning Referenzmodelle)
- Waffensammler im internationalen Vergleich
- Die rote WBK in Deutschland: Rechtsgrundlage und Anforderungen
-
Archives
-
Categories